Brandschutz

Brandschutzbeschichtungen können je nach der erforderlichen Brandschutzklasse (R30 und R60), den späteren Anforderungen und den örtlichen Gegebenheiten, für die Verarbeitung qualitäts- und kostenoptimierte Lösungen realisiert werden. 

In der modernen Bauweise oder bei der Umnutzung einer alten Liegenschaft können heute sehr vielfältige Einsatzmöglichkeiten angeboten werden. Zum Beispiel Stahlstützen, Metallträger und sogar Holzbaustoffe können beschichtet werden. Die dämmbildende Schicht kann dabei bis zu 2,7 mm betragen. Diese schützt im Brandfall den behandelten Bauteil vor dem Verlust der statischen Festigkeit. 

Die Applikation von Brandschutzbeschichtungen erfordert eine exakte und sehr sorgfältige Verarbeitung. Nur so kann eine einwandfreie Qualität erreicht werden und im Notfall auch Menschenleben retten.

Wichtige Voraussetzungen

Für eine Brandschutzbeschichtung braucht es eine Bewilligung vom Kantonalen Amt für Feuerschutz. Es dürfen nur geprüfte Produkte verarbeitet werden (Zulassung für das entsprechende Land). Der Verarbeiter muss die entsprechende Ausbildung abgeschlossen haben. Die klimatischen Verhältnisse müssen genau analysiert und in einem Protokoll festgehalten werden. Nach der Fertigstellung wird ein Schlussprotokoll erstellt. Danach erfolgt die Abnahme durch das Kantonale Amt für Feuerschutz. 

Feuer – eine Gefahr für Leben und Sachwerte.