← Zurück zu den Top-Objekten

Oktober 2026

Aus unserem Handwerk · Tägerwilen

Kirche TägerwilenGeschichte bewahren.Handwerk weitergeben.

Vom weiten Blick auf den Kirchturm bis zum feinen Pinselstrich: Unser Team Tägerwilen führte die Maler- und Restaurierungsarbeiten am Turm der evangelischen Kirche aus. Ein Projekt, das sorgfältige Vorbereitung, abgestimmte Materialien und gemeinsames Lernen zusammenbrachte.

Luftaufnahme der evangelischen Kirche Tägerwilen mit Kirchturm und umliegender Landschaft

Ort

Evangelische Kirche Tägerwilen

Unser Beitrag

Malerarbeiten und Restaurierung am Turm

Ausführung

2026 · Team Tägerwilen

Erst verstehen, dann weiterarbeiten.

Die Vorbereitung begann mit einer Zustandsaufnahme im Juli 2025. Verwitterte Anstriche, schadhafte Putzstellen und unterschiedliche Untergründe verlangten einen genauen Blick. Im Austausch mit Katherine Ehrbar von der Denkmalpflege Thurgau wurden die Material- und Farbtonbefunde vertieft und die neue Farbgebung abgestimmt.

Im Juli 2026 starteten die Arbeiten am Turm mit der Reinigung. Hohlstellen wurden überarbeitet und in passender Struktur und Materialität ergänzt. Mineralischer Putz, Holz und Metall erhielten jeweils die auf den Untergrund abgestimmte Vorbereitung und Beschichtung.

Eine Oberfläche. Viele Handgriffe.

Für die mineralischen Flächen kam KEIM Soldalit-Arte zum Einsatz. Das Team trug die Farbe in zwei, stellenweise drei Arbeitsgängen auf und bürstete sie unmittelbar nach dem Rollen nach. Diese Arbeit prägt die Oberfläche und verbindet die grossen Flächen mit den sorgfältig ausgeführten Details.

Auch die Bedingungen auf dem Gerüst gehörten zur Planung: Sommerwärme unterstützte das Trocknen nach der Reinigung. Hohe Temperaturen und Luftbewegungen am Turm verlangten zugleich eine Arbeitseinteilung, die Menschen und Material möglichst wenig belastete.

Facharbeiter auf dem Gerüst bei den Malerarbeiten an der Turmfassade

Gemeinsam am Werk. Malerarbeiten direkt an der Turmfassade.

Sorgfältige Pinselarbeit mit einer Leiste an der Gliederung des Kirchturms

Genau hinsehen. Detailarbeit im Lernendenprojekt.

Farben, die zusammengehören.

Hellbeige für die Fassade. Helles Grüngrau für Eckgliederungen und Fenstereinfassungen, dunkleres Grüngrau für die Begleitlinien. Weissbeige Fenster und rotbraune Läden ergänzen das Farbkonzept. Unser Arbeitsbereich umfasste die Fassadenflächen und Gliederungen sowie Fenstersprossen und Fensterläden – jedes Bauteil mit seinem passenden Anstrichaufbau.

Turmfassade mit hellbeigen Flächen, grüngrauen Gliederungen und rotbraunen Fensterläden

Wissen wird im Tun weitergegeben.

Zum Einsatz gehörte ein Lernendenprojekt: Filip Mazur, Silas Brunschweiler und Ronja Hollenstein arbeiteten am Kirchturm mit, unterstützt von Facharbeitern des Teams. Die Aufnahmen zeigen konzentrierte Pinselarbeit nah am Material. Historisches Handwerk wird hier an einer konkreten Aufgabe erfahrbar – Schritt für Schritt und gemeinsam mit anderen.

Wir danken der Evangelischen Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben für das Vertrauen und allen Beteiligten für die Zusammenarbeit. Markus Thalmann leitete die Baustelle; Christian Sempf verantwortete Malerei und Restaurierung vor Ort. Lionel Brun und Ronny Lorenz begleiteten das Projekt in Leitung und Unterstützung. Weitere Malerarbeiten übernahm Maler Bosshart.

Vorschaubild: Pinselarbeit an einer farbigen Begleitlinie

Einblick von der Baustelle

Pinselarbeit aus der Nähe.

Neun Sekunden Originalaufnahme zeigen die Detailarbeit am Kirchturm, ohne Ton. Wenn Sie möchten, öffnen Sie den Film und sehen den Handgriffen zu.

Film öffnen ↗

Blick von oben auf die evangelische Kirche Tägerwilen, den Kirchturm und die benachbarten Gebäude

Vom einzelnen Detail zurück zum Ganzen: die Kirche in ihrer Umgebung.

Was möchten Sie weiterbringen?

Sie möchten ein Gebäude sorgfältig erneuern? Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben.

Projekt besprechen →

Sie möchten an solchen Aufgaben mitarbeiten? Entdecken Sie unsere Möglichkeiten für Fachpersonen und die Lehrstellen 2027.

Jobs und Lehrstellen entdecken →

← Weitere Top-Objekte entdecken